Sprachkurs mit Freiwilligenarbeit USA - New York - Laura S.

Laura S. berichtet von ihren Eindrücken aus New York

Im Frühjahr 2015 habe ich zwei Wochen an der neuen Carl Duisberg Partnerschule ILSC verbringen können. Die Sprachschule liegt sehr zentral im Süden New Yorks. Man hat perfekte Bahnanbindungen zu jeglichen Orten und kann sowohl zur Wall Street als auch zum Memorial World Trade Center bequem zu Fuß gehen.

Sobald sich die Aufzugtüren der ILSC New York öffnen, wird man von einem sehr modernen und neu eröffneten Schulbereich empfangen. Die Begrüßung ist sehr herzlich, und jeder scheint sich wirklich zu freuen, dass man nun ein neuer Schüler ist und an den Kursen teilnimmt.

Für den Einstufungstest wird sich viel Zeit gelassen und auch die Regeln und der Hausplan der Schule werden ausführlich erklärt. Eine der wichtigsten Regeln ist das Verbot der eigenen Muttersprache. Diese darf man erst wieder außerhalb der Schule benutzen. Bis dahin bleibt einem nur Englisch zur Kommunikation. Nach der Einführungsveranstaltung findet kein Unterricht statt, sondern man wird durch die Nachbarstraßen der in der Fulton Street gelegenen Schule geführt, bekommt erste Eindrücke der nahe gelegenen Restaurants und kann auch schon den ersten Ausblick auf die Brooklyn Bridge bewundern.

Der Unterricht gestaltet sich stets abwechslungsreich. Man hat am Tag verschiedene Unterrichtsstunden sowie unterschiedliche Lehrer. Zum Beispiel hatte ich die ersten 90 Min einen Kurs über alltägliches Englisch, in dem ich Grammatik übte oder auch Geschichten gelesen und interpretiert habe. In den zweiten 90 Min hatte ich einen Kurs, in dem man Business Englisch lernte oder sich auf einen bestimmten Bereich eines TOEFL-Test vorbereitete (z. B. listening, writing, speaking).

Die Lehrer sind durchwegs sehr nett und helfen einem bei jeglichen Themen. Sie erklären die verschiedenen Unterrichtsaspekte ausführlich und gestalten Übungen so, dass sie gut in den Unterricht passen und es auf keinen Fall langweilig wird. Auch spricht man sehr viel Englisch und lernt mehr und mehr die „Umgangssprache“ der Amerikaner. In einem Kurs sind maximal 12 Schüler, wodurch es einfach ist, sich auf jeden Schüler einzeln zu konzentrieren.

Jeden Tag nach dem Unterricht wird ein Freizeitprogramm angeboten, das von den berühmten Touristen-Sehenswürdigkeiten bis zu einheimischen Geheimtipps reicht. Auch am Wochenende werden Tagesausflüge an Orte angeboten, zu denen man allein vielleicht nie fahren würde.

Die Unterkunft bei einer Gastfamilie in NY war etwas völlig anderes, als man es von Deutschland gewohnt war. Aber vielleicht macht auch gerade dies den Charme von NY aus. Man hat perfekte Anbindungen zur Schule und auch dann noch Zeit, sich einen Kaffee bei Starbucks um die Ecke zu besorgen. Bei einer Gastfamilie zu wohnen, stellte sich für mich als das Beste heraus, was mir passieren konnte. Nicht nur, dass man die Essgewohnheiten und Kultur in NY kennen lernt, man spricht auch durchgehend Englisch und hat gar keine Chance in die Muttersprache zurück zu fallen. Schnell versteht man von Tag zu Tag mehr und es fällt einem immer leichter, jedes Gespräch zu verfolgen und vor allem mitreden zu können! Auch erlebt man Dinge, die einem als normaler Tourist nie passieren würden. Man lernt Orte und Gegenden kennen, die man nicht in NY erwartet hätte.

Mir persönlich hat diese Reise und die Sprachschule unglaublich gut gefallen! Ich habe mich in der Schule stets wie in einer großen Familie gefühlt und nie daran gedacht, wieder nach Hause zu wollen. Ich hatte jederzeit Spaß im Unterricht und habe einiges gelernt. Auch wenn mancher sich vielleicht Gedanken macht, ob es nicht zu anstrengend ist, den ganzen Tag Englisch zu lernen und zu üben, sollte man sich darum keine Sorgen machen - innerhalb einer Woche hat man sich daran gewöhnt und man denkt und träumt auch nur noch im Englischen.

Ich bin auch unglaublich froh, dass ich bei meiner Gastmutter gewohnt habe, denn ohne sie hätte ich nie so viele verschiedene Facetten von NY gesehen. Sie hat sich stets um mich gekümmert, mit mir Sachen unternommen, mit mir neue Restaurants ausprobiert und mir einfach das Gefühl gegeben, mich wie zu Hause zu fühlen.

Ich würde jedem empfehlen, an die ILSC NY Schule zu gehen, um Englisch zu lernen. Nicht nur weil New York eine unglaublich tolle Stadt ist, die mehr als nur Shopping Malls oder Museen anzubieten hat. Sondern weil man auch sehr viele neue und tolle Leute kennen lernt, man einiges über eine neue und etwas andere Kultur erfährt und man sein Englisch so auf dem besten Weg verbessert.

Vielen Dank auch an das Carl Duisberg Sprachreiseteam für die tolle Organisation und diese tolle Erfahrung!



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