Freiwilligenarbeit Südafrika - Jonas P.

Jonas P. hat 6 Wochen im African Horizon Tierschutzprojekt mitgearbeitet

Südafrika Freiwilligenarbeit Südafrika - Jonas P.
Südafrika Freiwilligenarbeit Südafrika - Jonas P.
Südafrika Freiwilligenarbeit Südafrika - Jonas P.
Südafrika Freiwilligenarbeit Südafrika - Jonas P.

Wenn ich nach meiner Zeit in Südafrika gefragt werde, weiß ich nie, wo ich überhaupt anfangen soll, weil so unglaublich viel passiert ist.

Ich beginne einfach mal mit den Leuten dort: Ich wurde herzlichst empfangen und die anderen Freiwilligenarbeiter waren allesamt vom ersten Tag an total sympathisch. Zusammen mit den Leitern von African Horizon bildeten wir eine ca. 35 Personen große Familie, in der es zwar manchmal auch Krach gab, aber Momente wie tränenreiche Abschiede deutlich häufiger vorkamen. Ich habe zahlreiche neue, wirklich gute Freunde gefunden und wir haben schon Nachtreffen geplant.

Die Arbeit in dem Projekt hat fast immer total viel Spaß gemacht. Es gab auch weniger schöne, aber notwendige Aufgaben, wie das Spülen der Futterplatten der Tiere. Diese waren aber ebenso Teil der Erfahrung wie die Aufgaben, bestimmte Tiere zu unterhalten und zu kuscheln, die beispielsweise in Einzelkäfigen gehalten werden müssen.

Der Fokus der Tiere ist zwar auf Vögel gelegt, aber auch Raubkatzen wie Luchse, Geparden und Servale (Großkatzen, die mir besonders ans Herz gewachsen sind, da man mit ihnen wirklich nah arbeiten durfte) oder auch Affen sind in African Horizon vorzufinden.

Angrenzend an die Auffangstation für verletzte Tiere gibt es noch ein riesengroßes Gelände, auf dem sich frei zum Beispiel Zebras, Giraffen und Impalas aufhalten. Hier kann man in seiner Freizeit Spaziergänge machen oder joggen gehen und die südafrikanische Natur hautnah erleben.

Es gibt generell ohne Ende Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten. Ich selbst habe folgende "Touristen"-Aktionen an meinen freien Tagen gemacht: Whale Watching, Schwimmen mit Seerobben, Kanyoning, Fallschirmspringen, geführte Safari.

Um in die nächsten Städte zu kommen, hatten wir einen festen Taxifahrer, der auf Abruf bereit stand und sehr kostengünstig war. Man kann sich aber auch einen Mietwagen leihen und auf eigene Faust Südafrika erkunden, wenn man sich beispielsweise die freien Tage von 2 Wochen zusammenlegen möchte.

Wenn wir an den Arbeitstagen Freizeit hatten, gab es aber auch genügend Beschäftigungsmöglichkeiten. Tagebucheinträge schreiben oder Bücher lesen in der Sonne, Filme gucken im Gemeinschaftsraum oder zusammen am Lagerfeuer sitzen und erzählen sind nur einige der Möglichkeiten.

Da hygienische Bedingungen, Unterkünfte und auch die Mahlzeiten einfach gehalten wurden und südafrikanischem Standard entsprechen, darf man allerdings keinen Luxus erwarten, wenn man sich für dieses Projekt entscheidet.

Zum Abschluss möchte ich mich ganz herzlich bei den Carl Duisberg Centren bedanken, die mir diese unglaubliche Erfahrung ermöglicht und für vollkommen reibungslose Rahmenbedingungen gesorgt haben.

Jonas

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