Sprachkurs mit Kurzstudium Kanada - Vancouver - André K.

André K. absolvierte das Kurzstudium International Business Management am Greystone College in Vancouver

Kanada Sprachkurs mit Kurzstudium Kanada - Vancouver - André K.
Kanada Sprachkurs mit Kurzstudium Kanada - Vancouver - André K.

Da ich mein Hochschulstudium schon abgeschlossen hatte und bereits fortgeschrittene Sprachkenntnisse besaß, suchte ich nicht nur nach einem Englisch-Sprachkurs, sondern auch nach einer zusätzlichen Qualifizierung. Dabei entdeckte ich das Angebot des Kurzstudiums, welches Studieninhalte auf kanadischem Universitätsniveau vermittelt.

Vancouver

Ich habe mich in Vancouver verliebt, denn mit den Bergen und Stränden direkt um Downtown ist diese Stadt schon etwas ganz Besonderes! Speziell die kleineren Inseln vor Vancouver Island haben mich begeistert und sind für Naturfreunde, die auch einmal abseits der Zivilisation unterwegs sein wollen, ein sehr schönes Ausflugsziel.

Das Kurzstudium International Business Management

Nach einem Sprachkurs bei der International Language School of Canada (ILSC) begann mein Studium International Business Management, welches eine Gesamtdauer von 12 Wochen hat. In dem Kurs wurden Studieninhalte auf Universitätsniveau unterrichtet. In 3 Monaten wurde genauso viel Unterrichtsstoff durchgesprochen wie an einer vergleichbaren kanadischen Universität in einem Jahr! Man hat jeweils 4 Wochen denselben Kurs am Morgen und einen anderen Kurs am Nachmittag. Um das Diploma überreicht zu bekommen, musste man die vollen 12 Wochen absolvieren.

Der Kurs beinhaltet folgende Themenschwerpunkte: Introduction to Business Management, Managerial Communications, Business Law, International Business, Organizational Behaviour und Marketing. Der Unterricht findet vormittags statt und darüber hinaus muss sehr viel nach dem Unterricht erledigt werden. Man hat alle 2 Wochen zwei Klausuren, eine Menge Lernstoff und muss für gewöhnlich zwischen 2 und 3 „Assignments“ erledigen. Diese Aufgaben waren meist sehr praxisrelevant, d.h. es mussten Marketingpläne erstellt sowie Unternehmen und Persönlichkeiten analysiert werden. Es wurden nicht nur theoretische Sachverhalte erläutert, sondern auch entsprechende Beispiele aus dem Alltag einbezogen.

Ein absolutes Highlight waren für mich die Besuche des Jugendgerichts sowie des obersten Gerichtshofes. Dort bekamen wir eine private Führung und konnten einen „echten“ fünfmaligen Bankräuber sehen. Das war wirklich sehr interessant und spannend. Die Lehrerin ist für die gesamten 12 Wochen die selbe. Sie war sehr gut vorbereitet, engagiert und versuchte wirklich alle Studenten mit einzubeziehen und hatte auch privat immer ein offenes Ohr für die Studenten – großes Kompliment noch einmal.

Ein absoluter Höhepunkt war die Abschlussfeier am letzten Tag, denn dort wurden alle Studenten für ihre Anstrengungen belohnt und ihnen das Diploma überreicht. Man bekam den aus amerikanischen Filmen bekannten schwarzen Hut und Umhang und musste abschließend noch eine kurze Rede halten. Nach der feierlichen Übergabe gab es Kuchen für alle und man blickte mit Wehmut zurück auf die letzten 3 Monate.

Das Beste an der Sprachschule ist die Internationalität der Studenten. Das Lernen und Arbeiten mit Leuten aus anderen Kulturen war wirklich sehr interessant und lehrreich und man konnte Freundschaften mit Studenten von der ganzen Welt schließen. Diese Erfahrungen waren wirklich schön und sind auch für das spätere Berufsleben sehr wichtig.

Ich möchte noch erwähnen, dass während der gesamten Zeit an der ILSC und dem Greystone College ein Betreuer zur Verfügung stand, welcher sich um etwaige Probleme gekümmert hätte.

Die Gastfamilie

Ich glaube, der Moment, in dem man seine Gastfamilie das erste Mal sieht, gehört mit zu den spannendsten Augenblicken des gesamten Auslandsaufenthaltes. Meiner Meinung nach ist die Gastfamilie der wichtigste Aspekt bei so einer Reise und ich hatte wirklich großes Glück. Meine Gastfamilie bestand aus einem älteren Ehepaar (beide Anfang 60) und zwei niedlichen Hunden, welche in Burnaby, einem Vorort von Vancouver, lebte. In dem Haus hatte ich ein liebevoll eingerichtetes Zimmer mit Fernseher sowie Telefon und musste mir das Bad mit einem anderen Studenten teilen. Es wurde sehr viel mit meiner Gastfamilie unternommen und mir die kanadische Lebensweise näher gebracht. Mein Englisch wurde von Tag zu Tag besser. Am Ende fiel der Abschied beiden Seiten sehr schwer und auf gewisse Weise lebt jetzt ein Teil meiner Familie auch in Vancouver. Diese Gastfamilie war wirklich sehr, sehr gut und in Zeiten von E-Mail und Telefon wird sich der Kontakt hoffentlich nie ganz verlieren.

Fazit

Alles in allem war es wirklich ein sehr gelungener, problemloser und wunderschöner Auslandsaufenthalt. Die Erfahrungen und Freundschaften werden mich ein Leben lang begleiten und mich diese 5 Monate hoffentlich nie vergessen lassen.

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